Hier im Laden in der Inneren Plauenschen Straße geht es ja meistens um Handys, Tarife oder mal wieder ein klemmendes Display. Aber letzte Woche stand ein Kunde am Tresen, der hatte ganz andere Sorgen. Er kam gerade aus Marienthal und brauchte keinen neuen Vertrag, sondern wollte wissen, ob sich so ein E-Scooter eigentlich lohnt. Nicht für den Urlaub in Berlin, sondern ganz pragmatisch für den Weg zur Arbeit hier in Zwickau.
Das Thema beschäftigt im Moment viele. Gerade jetzt, wo es morgens wieder früher hell wird und man die paar Kilometer vom Hauptbahnhof oder aus Eckersbach nicht immer zu Fuß oder mit dem Stadtbus machen will.
Warum überhaupt über einen eigenen Scooter nachdenken?
Wer regelmäßig fährt, merkt schnell: Die Leihroller an den Straßenecken sind ganz nett für den Notfall, aber auf Dauer geht das ganz schön ins Geld. Klar, man stellt das Ding einfach ab und gut ist. Kein Laden, kein Diebstahlrisiko im Keller, kein Akku, den man hochschleppen muss.
Aber rechnen wir mal kurz nach. Wer jeden Tag von Schedewitz ins Zentrum pendelt oder vielleicht sogar aus Wilkau-Haßlau reinmuss, zahlt bei den Leih-Anbietern pro Monat Summen, für die man sich nach einer Weile locker ein eigenes Gefährt hinstellen kann. Vor allem nervt es, wenn man es eilig hat und der nächste Scooter entweder keinen Akku mehr hat oder drei Straßen weiter parkt.
Ein eigener Roller steht bereit, wenn du ihn brauchst. Im Hausflur, im Keller oder eben in der Garage.
Wo die Haken bei der eigenen Kiste liegen
Machen wir uns nichts vor: Ein eigener E-Scooter ist auch Arbeit. Der Akku will geladen werden, die Reifen brauchen Luft und irgendwann sind die Bremsen fällig. Wer in einer Altbauwohnung ganz oben in der Inneren Plauenschen Straße wohnt und keinen Fahrstuhl hat, überlegt sich dreimal, ob er die zwanzig Kilo jeden Tag nach oben wuchtet.
Außerdem darf man das Versicherungskennzeichen nicht vergessen. Das ist keine Hexenwerk, aber eben jedes Jahr ein Gang zur Versicherung oder ein kurzer Klick online. Und wehe, man stellt das Ding in der Fußgängerzone falsch ab – das Ordnungsamt greift hier in Zwickau mittlerweile auch gerne mal durch.
Wann sich das Leihen trotzdem lohnt
Wenn du den Roller nur zweimal im Monat für den Weg zum August Horch Museum brauchst oder wenn du einfach mal schauen willst, ob dir das Fahrgefühl überhaupt taugt: Lass den Kauf. Probier es erst mit den Mietdingern. Wer nur bei Sonnenschein im Sommer am Schwanenteich unterwegs ist, fährt mit dem Leihmodell unterm Strich entspannter, weil man sich um Reparaturen schlichtweg nicht kümmern muss.
Aber für alle, die sagen: Das ist mein täglicher Arbeitsweg, egal ob Regen oder Sonnenschein – da sieht die Rechnung anders aus.
Wenn du gerade überlegst, wie du deinen Weg durch die Stadt oder aus dem Umland wie Werdau oder Crimmitschau noch ein bisschen flexibler gestalten kannst, quatsch uns einfach mal an. Wir stehen zwar primär für Tarife und Smartphones da, aber bei einer guten Tasse Kaffee quatschen wir hier im Laden auch zu anderen Technik-Themen ganz gerne mal Tacheles. Schau einfach vorbei. Du findest uns in der Inneren Plauensche Str. 31. Am besten passt es meistens Montag bis Freitag 09:00 bis 18:00 Uhr, Samstag 09:00 bis 16:00 Uhr, Sonntags geschlossen. Wer vorher eine Frage hat oder wissen will, ob wir gerade im Stress sind, ruft kurz unter 0375 27399333 an.