Das Handy hält keine zwei Stunden mehr durch, und du überlegst schon, ob du selbst Hand anlegen sollst. Klar, die Akkus sind irgendwann durch — das ist einfach so. Aber bevor du mit dem Schraubendreher loslegst, lass mich dir erzählen, was ich hier im Laden in den letzten Jahren gelernt habe.
Letzte Woche kam ein Kunde rein, der hatte sein iPhone selbst öffnen wollen. Die Display-Ränder waren danach so zerkratzt, dass wir das Glas auch gleich mit tauschen mussten. Kostete am Ende mehr als wenn er direkt zu uns gekommen wäre.
Welche Handys lassen sich einfach öffnen?
Bei älteren Samsung-Modellen oder manchen Xiaomi-Geräten war das früher noch easy — du konntest die Rückseite abnehmen und den Akku rausnehmen wie aus einer TV-Fernbedienung. Das war's dann auch schon. Heute? Vergiss es. Fast jedes moderne Smartphone ist versiegelt wie eine Konservendose. Und das aus gutem Grund: Wasserschutz, schlanke Bauweise, all das.
Es gibt noch ein paar Modelle, bei denen es theoretisch möglich ist. Manche Fairphone-Varianten zum Beispiel — die sind ja extra so gebaut, dass du selbst schrauben kannst. Aber auch da: Du brauchst spezielle Werkzeuge. Einen Pentalobe-Schraubenzieher für iPhones? Den findest du für ein paar Euro online, klar. Aber dann brauchst du auch noch einen Saugnapf, um das Display abzuheben, ohne es zu brechen. Und dann musst du vorsichtig sein mit all den kleinen Flexkabeln drin...
Das Risiko ist größer als du denkst
Hier kommt die ehrliche Meinung: Wenn du nicht regelmäßig Handys auseinandernimmst, wird's kritisch. Die Dinger sind verdammt fummelig. Du könntest den neuen Akku beschädigen (ja, auch neue Akkus können kaputt gehen, wenn du sie falsch einsetzt). Du könntest Flüssigkeitsschutz-Dichtungen ruinieren. Du könntest Kabel abknicken. Und dann steht dein Handy da und macht komische Sachen — oder geht gar nicht mehr an.
Dazu kommt: Wenn später was nicht stimmt und du noch Garantie oder Gewährleistung hast, ist die sofort weg. Das Handy zu öffnen, gilt bei den meisten Herstellern als Garantie-Knock-out.
Was kostet das beim Fachmann?
Bei uns in Zwickau zahlst du für einen Akku-Tausch typischerweise zwischen 40 und 80 Euro, je nach Modell. Ein neuer Akku selbst kostet vielleicht 20 bis 30 Euro online. Aber wenn was schiefgeht, zahlst du schnell ein neues Display (200+) oder noch mehr. Das rechnet sich dann nicht mehr.
Und ehrlich: Zwei, drei Stunden deiner Zeit für ein Handy-Experiment — ist das wirklich das Risiko wert?
Wann es Sinn macht, selbst zu machen
Es gibt genau eine Situation, wo ich sagen würde, probier es: Du hast ein altes Smartphone, das eh bald in den Elektroschrott geht, und du willst es noch mal beleben. Risiko ist minimal, weil der Totalschaden sowieso egal ist. Dann greif dir ein YouTube-Tutorial für dein Modell und los geht's.
Ansonsten: Lass es sein.
Komm einfach vorbei
Wir machen das täglich und wissen, wo die Tücken sind. Die meisten Akkus sind schnell getauscht — oft bist du in einer halben Stunde wieder draußen mit einem Handy, das wieder lädt wie am ersten Tag. Komm einfach montags bis freitags zwischen 9 und 18 Uhr vorbei, oder samstags bis 16 Uhr. Wir sind in der Inneren Plauenschen Straße 31 hier im Zentrum von Zwickau. Falls du vorher anrufen möchtest, erreichst du uns unter 0375 27399333 — auch per WhatsApp, wenn's schnell gehen soll.
Elisabeth und Susann kümmern sich um dein Handy, als wäre es ihr eigenes. Und du sparst dir den Frust.