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Was passiert, wenn man den Vertrag nicht kündigt?

Letzte Woche saß ein Kunde bei uns im Laden und schaute auf seine Abrechnung. "Das ist ja krass – plötzlich zahle ich wieder 40 Euro im Monat?" Sein Vertrag war automatisch verlängert worden, und er hatte es gar nicht mitbekommen. Das passiert öfter, als man denkt.

Das Problem ist: Die meisten Mobilfunkverträge in Deutschland laufen nicht einfach aus und sind dann vorbei. Sie verlängern sich automatisch. Meist um weitere 12 oder 24 Monate. Und genau da fangen die Ärger an.

Die Automatik läuft einfach weiter

Wenn du deinen Vertrag nicht kündigst, passiert folgendes: Dein Anbieter – ob O2, Vodafone, Otelo oder einer der anderen großen – verlängert dich einfach. Die Kündigungsfrist liegt meistens zwischen vier und sechs Wochen vor Ende der Laufzeit. Versäumst du diesen Termin, bist du wieder gebunden. Ein Jahr, zwei Jahre, je nachdem was im Vertrag steht.

Und jetzt wird's ärgerlich: Nach der Verlängerung zahlen viele Menschen plötzlich mehr. Warum? Weil die Einsteiger-Konditionen weg sind. Die neuen Kunden-Rabatte? Auch weg. Du bekommst dann oft den normalen Preis – und der ist merklich höher als das, was du die ersten 24 Monate bezahlt hast.

Ein realistisches Beispiel: Du hast einen Vertrag mit 25 GB und 30 Euro Monatsgebühr abgeschlossen. Das Angebot ist befristet. Nach 24 Monaten würde derselbe Tarif ohne Rabatt 45 oder 50 Euro kosten. Und wenn du nicht kündigst, zahlst du das plötzlich – ohne dass dich jemand extra warnt.

Warum tun die das?

Klar, Geschäft ist Geschäft. Für die Anbieter ist es praktisch: Viele Menschen vergessen zu kündigen oder wissen gar nicht, dass sie es müssen. Dann läuft der Vertrag einfach weiter, und die Einnahmen sprudeln. Das ist legal, aber ehrlich gesagt auch nicht besonders kundenfreundlich.

Manche Anbieter sind da besser als andere. Manche schicken dir vor Ablauf eine Erinnerung, manche nicht. Und genau deshalb kommen Leute zu uns in den Shop und fragen verwirrt, warum ihre Rechnung gestiegen ist.

Was du dagegen tun kannst

Das Einfachste: Merke dir den Kündigungstermin. Schreib es dir im Kalender auf, oder setz dir eine Handy-Erinnerung für sechs Wochen vor Vertragsende. Dann kannst du selbst entscheiden: Bleibe ich beim Anbieter, oder schaue ich mich nach besseren Konditionen um?

Wenn du kündigen willst, geht das bei den meisten per Brief oder E-Mail – und wichtig: mit Kündigungsbestätigung. Manche Anbieter verlangen auch noch eine Vertragsnummer. Das ist alles ein bisschen lästig, klar. Aber besser fünf Minuten Zeit investieren als ein Jahr lang zu viel zahlen.

Oder – und das ist ehrlich – komm einfach bei uns vorbei. Wir können dir helfen, deinen Vertrag zu prüfen, dir zeigen, was es gerade bei O2, Vodafone, Otelo, yourfone, PŸUR und blau gibt, und dir sagen, ob sich ein Wechsel lohnt. Kostet dich nichts, und du bekommst eine ehrliche Beratung. Nicht das, was der Algorithmus dir verkaufen will, sondern das, was für dich passt.

Noch ein wichtiger Punkt

Es gibt auch Verträge ohne Laufzeit. Die sind flexibler, aber oft teurer im Monat. Das muss jeder für sich selbst abwägen. Langfristigkeit gegen Preis, sozusagen.

Wenn du unsicher bist oder dein Vertrag bald endet: Wir sind montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr für dich da, samstags bis 16 Uhr. Du findest uns in der Inneren Plauenschen Straße 31 hier in Zwickau – mitten in der Innenstadt. Oder ruf uns kurz an unter 0375 27399333, wenn du eine schnelle Frage hast. Elisabeth und Susann beantworten sie dir gerne.

Vergiss die Kündigung nicht. Dein Portemonnaie wird's dir danken.

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