Gerade ist es ruhig hier bei uns im Laden in der Inneren Plauenschen Straße 31. Die Sonne knallt auf das Pflaster der Zwickauer Innenstadt. Ich schaue aus dem Schaufenster und trinke erst mal einen Schluck kaltes Wasser. Letzte Woche stand eine Kundin aus Marienthal völlig aufgelöst bei uns im Shop. Ihr Bildschirm war schwarz, das Gehäuse glühend heiß. Sie hatte ihr Handy beim Einkaufen einfach auf dem Beifahrersitz im Auto liegen lassen. Klassischer Fehler. Und genau darum soll es heute gehen. Denn unsere treuen Begleiter hassen die Hitze mindestens genauso wie wir die Wartezeit an der roten Ampel am Georgenplatz.
Warum Hitze der Endgegner für deinen Akku ist
Smartphones haben keine Lüfter. Anders als dein PC oder die alten Motoren im August Horch Museum können die Geräte ihre Wärme nur über das Gehäuse abgeben. Wenn es draußen richtig warm wird, staut sich die Hitze im Inneren. Besonders der Akku leidet extrem darunter. Ab etwa 35 Grad Celsius fangen die chemischen Prozesse im Inneren an, verrückt zu spielen. Die Kapazität sinkt dauerhaft. Das ist einfach Physik, da hilft kein Schönreden. Wenn das Handy dann noch Höchstleistungen bringen muss – zum Beispiel, weil du auf dem Weg nach Werdau oder Crimmitschau das Navi laufen lässt –, wird es kritisch. Das Telefon drosselt die Leistung, der Bildschirm dunkelt ab. Das ist der Selbstschutz des Geräts.
Fünf einfache Tricks, die wirklich helfen
Man muss keine Wissenschaft daraus machen. Oft reichen ein paar kleine Handgriffe im Alltag, um den Hitzetod zu verhindern. Hier sind meine persönlichen Favoriten, die ich auch meinen Freunden aus Wilkau-Haßlau und Eckersbach immer predige:
- Raus aus der Hülle: Wenn es richtig heiß ist, wirkt das schicke Plastikcase wie eine Daunenjacke. Nimm das Handy einfach mal heraus, wenn du im Schatten sitzt.
- Keine pralle Sonne: Klingt logisch, wird aber oft vergessen. Leg das Telefon im Biergarten oder beim Entspannen an der Mulde lieber unter ein Handtuch oder in die Tasche.
- Vorsicht im Auto: Die Windschutzscheibe wirkt wie ein Brennglas. Wer sein Handy als Navi nutzt, sollte es nicht direkt in die pralle Sonne an die Scheibe hängen. Lieber vor die Lüftungsschlitze klemmen.
- Nicht laden, wenn es heiß ist: Beim Laden entsteht sowieso Wärme. Wenn das Telefon eh schon warm ist, warte lieber, bis du wieder im kühlen Schatten bist.
- Flugmodus an: Wenn der Empfang in manchen Ecken im Landkreis mal wieder schwankt und das Handy ständig nach Netz sucht, arbeitet der Prozessor auf Hochtouren. Der Flugmodus nimmt sofort den Druck raus.
Was tun, wenn es schon glüht?
Bitte auf keinen Fall das Handy ins Eisfach legen! Das ist der größte Fehler, den man machen kann. Durch den extremen Temperatursturz bildet sich im Inneren Kondenswasser. Und Wasser im Gehäuse ist meistens das Todesurteil für die Elektronik. Wenn dein Handy eine Hitzewarnung anzeigt, schalte es einfach komplett aus. Leg es an einen schattigen Ort und lass es langsam abkühlen.
Sollte der Akku danach trotzdem spürbar schneller schlapp machen oder sich das Backcover sogar leicht aufblähen, ist Vorsicht geboten. Dann hat die Batterie wahrscheinlich schon einen Knacks wegbekommen. Das ist kein Weltuntergang, aber du solltest das Gerät nicht einfach so weiterbenutzen. \ Komm in dem Fall am besten einfach mal bei uns im Mobilfunkshop Zwickau vorbei. Wir – also das Team um Elisabeth und Susann – schauen uns das gerne an. Wir machen hier im Laden nicht nur Tarifberatung für O2, Vodafone oder blau, sondern wechseln auch Akkus und Displays direkt vor Ort. Du findest uns in der Inneren Plauenschen Straße 31, direkt in der Zwickauer Innenstadt. Wir haben von Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr und samstags von 09:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Sonntags haben wir geschlossen, da genießen wir auch mal das freie Wochenende. Falls du dir unsicher bist oder vorab fragen willst, ob wir das passende Ersatzteil da haben, ruf uns einfach unter 0375 27399333 an oder schreib uns eine Nachricht über WhatsApp unter derselben Nummer. Wir finden eigentlich für jedes Problem eine Lösung – ganz ohne Fachchinesisch.